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34. Totengedenken in Altenschwand

 

Die Freiwillige Feuerwehr Altenschwand gedachte am Samstag 06.11.2010 getreu dem Versprechen zum hundertjährigen Gründungsfest 1977  ihrer verstorbenen und gefallenen Kameraden.

 

Die örtlichen Vereine der Pfarrgemeinde Alten- und Neuenschwand zogen um 18:50 Uhr mit einem  Fackelzug und Musik von der Gastwirtschaft Schuhbauer zum Gedenkstein am Anger. Der 1. Vorstand Peter Obermeier begrüßte am Gedenkstein den hochwürdigen Herr Pfarrer Georg Grimm, 1. Bürgermeister Richard Stabl, 2. Bürgermeister Andreas Rittler, die Gemeinderäte,, die Gäste, die Vereinsabordnungen und die eigenen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.

 

Der diesjährige Leitgedanke der Rede hieß „Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben“. Peter Obermeier erklärte, das es gut ist , wenn wir schon früh lernen, unbefangen mit dem Tod umzugehen. Solange wir Kinder sind nehmen wir den Tod nicht ernst. Wenn wir später Bekannte verlieren registrieren wir erstmals den Tod. Wenn wir die eigenen Eltern und gute Freunde sterben sehen, verspüren wir echten Schmerz und die Macht des Todes.

 

Es wurde die Frage gestellt: Darf man Toten vergessen? In der  Antwort wurde festgestellt, dass alle Hochkulturen der Erde Ihrer Verstorbenen gedenken. Dieser Totenkult bringt die Hochschätzung und Verehrung gegenüber den Verstorbenen zum Ausdruck und will eine Verbindung zu Ihnen erhalten.

 

Die Denkmäler, Gedenksteine und Grabsteine sollen uns erinnern, dass es diese Verbundenheit mit den Verstorbenen gibt. Unser Glaube hat zur Grundlage, dass es ein Leben nach dem Tode gibt und somit werden wir unsere Verstorbenen wiedersehen.

 

Der Trauerkranz ist ein Abschiedssymbol. Die kreisrunde Form des Trauerkranzes steht als Symbol für den fortlaufenden Kreislauf des Lebens und die unendliche Verbundenheit mit den Verstorbenen.

 

Unsere Verstorbenen geben uns auch eine Mahnung, denn

„Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben“.

Die täglichen Nachrichten von vielen Toten und Opfern

-       aus Krieg und Gewalt

-       aus Unfällen und Katastrophen

-       aus Krankheit und persönlichen Tragödien

dürfen uns nicht gleichgültig machen.

 

Diese Nachrichten sind nicht immer in der Ferne zu suchen, sondern Sie können auch ganz nahe sein und uns jederzeit im persönlichen Umfeld treffen. Unserer Verstorbenen geben uns allen daher den Auftrag, miteinander friedlich zusammenzuleben und uns gegenseitig in Notsituationen zu helfen.

 

Der 1. Vorstand Peter Obermeier verlas nach seiner Rede die seit dem letzten Totengedenken sind verstorbenen  Kameraden der Feuerwehr Altenschwand. Es wurde nachfolgenden Kameraden gedacht.

 

Adolf Kreitner

Ernst Heinfling

Theo Zirngibl

Adolf Pöll

Johann Götz

 

Den verstorbenen und gefallenen Kameraden zur Ehre sei Dank gesagt für alle Treue, Arbeit und Mühe. Niemals sollen sie vergessen sein ob sie in fremder, oder in unserer Heimaterde ruhen.

 

Im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Altenschwand legte der Vorstand  zum Zeichen der Verbundenheit mit unseren verstorbenen und gefallenen Kameraden einen Waldkranz nieder.

 

Nach dem Totengedenken zog der Ehrenzug mit der Musik zurück zur Gastwirtschaft um einen gemütlichen Abend zu verbringen.

 

Datum: 9. November 2010
Von: Peter Obermeier (1. Vorstand)

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