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35. Totengedenken in Altenschwand

Die Freiwillige Feuerwehr Altenschwand gedachte am Samstag, den 05.11.2011 getreu dem Versprechen zum hundertjährigen Gründungsfest 1977 ihrer verstorbenen und gefallenen Kameraden.

 

Die örtlichen Vereine der Pfarrgemeinde Alten- und Neuenschwand zogen um 18:50 Uhr mit einem Fackelzug und Musik von der Gastwirtschaft Schuhbauer zum Gedenkstein Am Anger. Der 1. Vorstand Peter Obermeier begrüßte am Gedenkstein den hochwürdigen Herr Pater Stanislaw W, 1. Bürgermeister Richard Stabl, 2. Bürgermeister Albert Krieger, die Gemeinderäte, die Gäste, die Vereinsabordnungen und die eigenen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.

 

Der diesjährige Leitgedanke der Rede war „Tod und Veränderungen im persönlichen Umkreis“. 1. Vorstand Peter Obermeier stellte folgende Aussage an den Anfang seiner Rede:

 

"Wenn 1 Million Menschen in der großen weiten Welt sterben verändert dessen Tod unser Leben nicht.

 

Wenn nur 1 Mensch aus unserem persönlichen Umkreis stirbt, verändert dieser Tod unser ganzes Leben.

 

Durch den Tod eines lieben Angehörigen, eines Freundes oder Kameraden werden alle bisherigen Werte für das Leben völlig geändert

Was vorher noch wichtig war ist dann völlig unwichtig

Was vorher noch ein Zukunftsplan war ist dann Vergangenheit

Was vorher noch Freude war ist nur noch Trauer

Was vorher Sicherheit war ist dann Angst vor der Zukunft

 

Der Tod schlägt oft erbarmungslos zu. Es fragt nicht nach Sinn oder Gerechtigkeit. 

 

Unser christlicher Glaube gibt den Trauernden Trost, denn ob es dein verstorbener Vater, deine Mutter oder dein verstorbener Ehepartner, Freund oder Kamerad gewesen ist, alle sind Sie nur vorausgegangen, wir werden Sie alle wiedersehen. Die wahren Werte im Leben anzustreben, dies geben unsere Verstorben uns als Mahnung und Verpflichtung mit auf den Weg.

 

Wir brauchen hier nicht die große globale Welt zu verändern, sondern nur unseren kleinen persönlichen Lebensumkreis.

 

Der Auftrag von unseren Verstorbenen lautet

hier bei uns den Frieden und die Versöhnung suchen

hier bei uns die Freiheit und das Leben zu achten

hier bei uns den Terror und die Gewalt zu bekämpfen

hier bei uns die Not sehen und die Hilfe anbieten

hier bei uns Vorbild für andere sein

 

Dieser Auftrag unserer Verstorbenen ist schwer genug und kann nur gemeinsam gelöst werden."

 

Der 1. Vorstand Peter Obermeier verlas nach seiner Rede die seit dem letzten Totengedenken verstorbenen Kameraden der Feuerwehr Altenschwand. Es wurde nachfolgenden Kameraden gedacht:

 

Andreas Rittler

Theo Hecht

Ludwig Fleischmann

 

Den verstorbenen und gefallenen Kameraden zur Ehre sei Dank gesagt für alle Treue, Arbeit und Mühe. Niemals sollen sie vergessen sein ob sie in fremder, oder in unserer Heimaterde ruhen.

 

Im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Altenschwand legte der Vorstand  zum Zeichen der Verbundenheit mit unseren verstorbenen und gefallenen Kameraden einen Waldkranz nieder.

 

Nach dem Totengedenken zog der Ehrenzug mit der Musik zurück zur Gastwirtschaft um einen gemütlichen Abend zu verbringen.

 

Bilder

 

Datum: 6. November 2011
Von: Peter Obermeier (1. Vorstand)

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