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Geschichte

1878

Um das Jahr 1878 schlossen sich beherzte Männer aus Altenschwand zu einer Pflichtfeuerwehr zusammen um Brandbekämpfung und Feuerschutz für die altenschwandner Bürger zu leisten. 1878 wurde die erste "Pumpe" angeschafft. Hier handelt es sich um eine Pumpe der Firma Hünekopf u. Sohn aus Nürnberg. Die Angaben stammen aus einem Gesuch der Gemeinde Altenschwand um Unterstützung für Feuerlöschzwecke aus Kreisfonds oder Mittel der königlichen bayrischen Brandversicherungsanstalt. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass 1. Kommandant Joseph Schwandner, Brauer in Altenschwand für 45 Meter Schlauch und Ausrüstung für 30 Mann noch Zuschuss benötigt.

 

1879

Bereits 1879 konnte die Feuerwehr Altenschwand über ein eigenes Spritzenhaus verfügen. Errichtet wurde es auf dem Hofgrundstück Wagner (ehemals Trautner / Obermeier) an der Grenze zum Gnerergarten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Wiendl / Seitz) wurde ein Masten aufgestellt, an dem ein Schlauchhängekranz mit 20 Einhängeschellen befestigt war.
 

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Spritzenhaus (erbaut 1879) Aufnahme um 1950

 

1881

Das genaue amtliche Datum der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wird in einem Schreiben des Bezirkamtes Neunburg v. Wald an die Regierung der Oberpfalz als 17. September 1881 angegeben. Diese Umwandlung ist in Altenschwand nicht anders gewesen als im ganzen Land, das besagt auch die Niederschrift über die Gemeinderatssitzung vom 24. Januar 1881. In dieser Sitzung waren auch der bisherige Kommandant Josef Schwandner und der Spritzenwart Johann Huber anwesend. Beschlossen wurden von den in der Sparkasse Neunburg v. Wald aufliegenden 160,- DM sollen 86,20 DM zur Zahlung der neuen 45 Meter Spritzschläuche und die restlichen 73,80 DM zur Ausrüstung der Feuerwehr, insbesondere zur Anschaffung von Steigergurten mit Seil und Beil und Signalhörnern verwendet werden.

 

1904

Die Zertrümmerung des Mappenberger Hofes im Jahre 1904 durch Andreas Schreyer, führte zu Stiftung der ersten Feuerwehrfahne durch Schreyer. Diese Fahne wurde am 27. August 1905 zum 25-jährigen Bestehen der Feuerwehr durch H.H. Pfarrer Lang geweiht. Die Fahne tat bis 1977 ihren Dienst.

 

Am 15. August 1904 Waldbrand links der Bahnlinie in Richtung Taxöldern, wobei ca. 252 Hektar vernichtet wurden. Ausgelöst wurde der Brand durch Funkenflug einer Lokomotive.

 

1925

Am 2. Juli 1925 Großbrand bei Georg Beer in Warmersdorf (Verlust aller landwirtschaftlichen Gebäude)

 

Am 7. Juni 1925 Waldbrand an der Bahnlinie Bodenwöhr-Altenschwand, wobei ca. 246 Hektar Wald vernichtet wurden. Ausgelöst wurde  der Brand durch Funkenflug einer Lokomotive.

 

1928

Am 03. Juni 1928 feierte die Freiwillige Feuerwehr Altenschwand Ihr 50-jähriges Gründungsfest. 1. Kommandant Johann Fritsch die Gastvereine am Ortseingang und geleitete sie zum Kreuz bei seinem Anwesen, wo H.H. Pfarrer Ploetz eine Feldmesse zelebrierte. Leider konnten wir keine weiteren Angaben finden. Noch zu erwähnen wäre, dass zu diesem Fest das Bier der Brauerei Schwandner aus Altenschwand ausgeschenkt wurde.

 

1930

Mit dem Schreiben vom Juli 1930 an das Bezirksamt Neunburg v. Wald durch die Gemeinde Altenschwand wurde darauf hingewiesen, dass die alte Pumpe ihren Dienst nicht mehr erfüllt und vom Bezirksamt um einen Zuschuss gebeten wurde. Am 7. Januar 1931 wurde mit der Firma Paul/Ludwig aus Bayreuth ein Vertrag zum Ankauf einer neuen Motorspritze mit Zubehör geschlossen. Angeschafft wurde ein 2-rädrige Motorspritze mit einer Leistung von 600 Liter. Der Kaufpreis betrug 3790 Mark. Im Preis inbegriffen waren: 4 Saugschläuche, 1 Verteiler mit 3 Absperrschiebern, 3 Strahlrohre mit sechs Mundstücken (2 Strahlrohre sind noch heute im Besitz der Feuerwehr). 2 Schlauchhaspeln, Decken für Pumpe und Motor, reichhaltiges Werkzeug und Ersatzteile, die als Zubehör mitgeliefert wurden. Der Motor war eine 2-Zylinder-4-Takt-Maschine modernster Konstruktion mit Boschmagnet, selbstständiger Ölung und wassergekühlten Zylindern. Die Pumpe war eine selbstständig ansaugende Hochdruck-Zentrifugalpumpe mit Amag-Hilpert Ansaugpatent.

 

26. Juli 1930 Großbrand durch Blitzschlag bei Franz Götz in Altenschwand, vernichtet wurde der Stadel.

 

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1932

September 1932 Großbrand durch Blitzschlag bei Roidl in Warmersdorf, vernichtet wurden Stadel und Schuppen.

 

1934

Waldbrand an der Bahnlinie Bodenwöhr-Altenschwand, wobei ca. 200 Hektar Wald vernichtet wurden. Ausgelöst wurde  der Brand durch Funkenflug einer Lokomotive. Zur Waldbrandüberwachung wurde nachfolgend am Hirschberg in Taxöldern ein Feuerwachturm errichtet. 

 

1942

Am 15. September 1942 Großbrand bei Johann Fritsch, außerdem bei den Anliegern Jakob Stangl und Anna Dauerer. Scheune und Schuppen vernichtet.

 

1945

Am 1. März 1945 waren bei einem Tieffliegerangriff auf einen in Altenschwand haltenden Zug mit Flüchtlingen 28 Menschen getötet und über 70 verletzt worden. Die feindlichen Tiefflieger folgten einfach nur dem weithin sichtbaren Rauch der Lokomotiven. 6 Verstorbene aus dem Zug wurden im Friedhof in Neuenschwand beerdigt. Das durch den Kriegerverein neu renovierte Kreuz erinnert im Friedhof (im alten Friedhof links vom Vorplatz der Aussegnungshalle) an die 6 Kriegsopfer.

 

1953

Das Jahr 1953 bringt einen weiteren Höhepunkt in das ruhige Feuerwehrleben, denn am 21. Juni wird das 75-jährige Gründungsfest gefeiert. Mit Zapfenstreich und Fackelzug wurden am Vorabend die Feierlichleiten eröffnet. Bereits um 5:00 Uhr wurde die Ortschaft mit eine Weckruf der Brucker Blaskapelle geweckt. Um 9:30 Uhr versammelte sich die Pfarrgemeinde mit den eingetroffenen Vereinen zu einem Feldgottesdienst im Schulhof, den H.H. Pfarrer Breu hielt. So gegen 14:00 Uhr ordnete sich alles zum Festzug, der sich dann mit Musik, dem Patenverein FFW Neuenschwand und weiteren 36 Vereinen durch das Dorf zog. 1. Vorstand Wolfgang Windisch und 1. Kommandant Johann Götz bedankten sich bei ihren Festreden bei allen Ehrengästen, Gästen und Vereinsabordnungen für ihr zahlreiches Erscheinen. Die Festlichkeiten wurden im "Kirwa-Garten" des Gasthauses Schuhbauer abgehalten.

 

1961

Nach 30 Dienstjahren wurde die Motorpumpe durch eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 mit einem VW-Motor 1961 abgelöst. Die Tragkraftspritze wurde in einem Tragkraftspritzenanhänger in geschlossener Ganzstahlausführung untergebracht. Mit angeschafft wurden neue Saugschläche, Verteiler, Saugkorb und einige erforderliche Kleinteile. Die Anschaffungskosten beliefen Sich auf 8.800,- DM.

 

1962

Am 29. Januar 1962 Großbrand bei Johann Götz, Zerstörung eines Stadels.

 

1963

Bei der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Altenschwand am 06.08.1962 wurde die Errichtung eines Feuerwehrhauses mit Schlauchtrockenturm und zwei gemeindlichen Büroräumen auf der Flurnummer 14, rechts der damaligen Kreisstraße zu erstellen, beschlossen. Ein Jahr später, am 04. Mai 1963 konnte das neue Gemeinde- und Feuerwehrgerätehaus bereits eingeweiht werden. Nach den Einweihungsansprachen fand man sich im Gasthaus Schuhbauer zu einer Jubilarehrung der Feuerwehr ein. Bürgermeister Johann Fritsch bezifferte die Bausumme auf 32.000,- DM. Zweiter Bürgermeister und 1. Kommandant Johann Götz bedankte sich beim Bürgermeister und den Gemeinderäten, dass für die Feuerwehr die so dringlich erforderlichen und zweckdienlichen Räumlichkeiten geschaffen wurden.

 

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Ehemalige Gemeindekanzlei und Feuerwehrhaus

 

1965

Im Jahre 1965 trafen sich Aktive unserer Wehr zum ersten Mal mit einer Gruppe zu Abnahme des Leistungsabzeichens an. Die Übungen und Prüfungen wurden im Pausenhof der altenschwandner Schule abgehalten. Die Leistungsabzeichen "Wasser" für die Feuerwehr dienen zur Kontrolle des Ausbildungsstandes der aktiven Feuerwehrleute in den Grundlagen eines Feuerlöscheinsatzes. In der vorbereitenden  Ausbildung liegt der Hauptwert der Leistungsprüfung. Ihr Ziel ist die Leistung der Gruppe, die sich aus Arbeit und Zeit zusammensetzt. Die Arbeit der Feuerwehrgruppe muss zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen.

 

1970

Bereits 1970 wurde die Jugendgruppe durch den 1. Kommandanten Grabinger gegründet. Seit 1973 nehmen unsere Jugendlichen regelmäßig an den Jugendwissenstesten teil. Waren diese Prüfungen der ersten Tests auf eine theoretische Aufgabe beschränkt, so wurde die Abnahme zwischenzeitlich um einen praktischen Teil erweitert.

 

1973

Am 5. September 1973 Großbrand bei Alois Fritsch, der auch die Scheunen und Erntevorräte von Josef Braun vernichtete.

 

1974

Im Jahre 1974 wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug von der Firma Ziegler durch den Bürgermeister Johann Götz, den Kommandanten Willi Grabinger und den Mitgliedern der Feuerwehr in Ulm abgeholt. Bei dem TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) handelte  es sich um einen Ford Transit. Nachdem die technische Ausrüstung aus dem TSA (Tragkraftspritzenanhänger) in das TSF umgeräumt wurde, konnte man das neue Fahrzeug nach der Segnung durch H.H. Pfarrer Raab in Dienst stellen.

 

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Schlüsselübergabe durch 1.Bgm. Götz an 1. Kdt. Grabinger

 

1976

Im Jahre 1976 wird ein Sirenensteuergerät von der Gemeinde Altenschwand angeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden bei einem Ernstfall die Meldestellen Gemeindekanzlei, Metzgerei Schuhbauer oder Firma Fritsch angerufen. Die Angestellten bzw. die Familienangehörigen mussten zum Feuerwehrhaus eilen und die Sirene von Hand auslösen und auf die ersten Feuerwehrmänner warten um ihnen mitteilen zu können, warum alarmiert worden ist. Inzwischen werden bei einer Alarmierung drei Sirenen ( Gemeindekanzlei, neues Feuerwehrhaus und in Warmersdorf) ausgelöst.

 

1977

Vom 5. bis 8. August 1977 wurde in Altenschwand das 100-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe gefeiert. Das Fest sollte ein Zeichen des Dankes setzen für die Gründungsväter und die Wehrmänner, die all die Jahre die Ideale der Feuerwehr Altenschwand hochgehalten haben. Der Festausschuss mit Christoph Fritsch als 1. Festleiter an der Spitze hatte ein Programm erstellt, das Altenschwand vier Tage zum Mittelpunkt der Umgebung machte. Der Freitag begann mit dem Bieranstich, dann erfolgte der Starabend mit dem "Duo Kollmannsberger" und den "3 lustigen Moosachern". Der Samstag wurde mit einer Totenehrung am neu errichteten Gedenkstein begonnen. Im Festzelt wurden anschließend die Ehrungen der Jubilare vorgenommen und mit der Festkapelle Köppl abgeschlossen. Höhepunkt war dann der Sonntag: Monsignore Hiebl und H.H. Pfarrer Raab hielten den Festgottesdienst im Schuhbauergarten und segneten die neuen Fahne, welche die Fahnenmutter Elisabeth Götz mit Ihren Festdamen angetragen wurde. Bereits beim Kirchenzug kamen 44 Vereine. Am Nachmittag bewegte sich dann der Festzug mit 103 Vereinen durch das geschmückte Altenschwand, ehe man im Festzelt zum gemütlichen Teil überging. Dort wurden die Erinnerungsbänder übergeben und die Politik- und Feuerwehrprominenz würdigte das gelungene Fest. Hoch her ging es nochmals am Montag mit den "Original Lechtaler Buam" die einen würdigen Schlusspunkt des großartigen Festes setzten.

 

1980

1980 legte die erste Damenlöschgruppe der Feuerwehr Altenschwand das Leistungsabzeichen am Übungsgelände bei des landwirtschaftlichen Anwesens Grabinger (Hausname Dengler) in Bronze ab.

 

1988

Da zu den Übungen und Prüfungen die Frauen unserer Feuerwehrmänner oft mit anwesend waren, wurde 1988 eine Damenlöschgruppe ins Leben gerufen ("was die Männer können. schaffen wir auch"). Diese Damengruppe legte im Jahr 2000 immer mit den gleichen Damen im Zwei-Jahres-Abstand die Endstufe "Gold-Rot" in vorbildlicher Weise ab.
 

1989

Bei der Jahreshauptversammlung 1989 wurde erstmals der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus geäußert. Der bisherige Platz im Feuerwehrhaus war durch das TSF und den nötigen Ausrüstungsgegenständen sehr beengt. Das Fahrzeug musste im Einsatzfall erst aus der Garage gefahren werden, um sich ungehindert anziehen zu können. Zudem konnte der Schlauchturm aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr bestiegen werden. Auf Einladung des 1. Vorstandes Christoph Fritsch begutachtete Herr Perrey vom Brand- und Katastrophenschutz das Feuerwehrhaus und kamen zu dem Ergebnis, dass das Gebäude nicht mehr geeignet sei, einen ordentlichen Brandschutz zu garantieren.
 

1992

Am 15. Januar 1992 besuchte eine sechsköpfige Abordnung aus Altenschwand im Schwarzwald unseren Feuerwehrball, bei dieser Gelegenheit lernte man sich näher kennen und beschloss die Beziehung auszuweiten. Bereits 1993 organisierten wir einen Vereinsausflug nach Altenschwand in Schwarzwald. Als wir am Feuerwehrhaus ankamen, wurden wir mit Sekt recht herzlich empfangen. Nachdem die Barrieren überwunden waren, feierte mann gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden. 1995 kamen die Altenschwandner zum Gegenbesuch zu unserem Sommernachtfest. Da die Altenschwandner ihre eigene Blaskapelle mitbrachten, gestalteten sie musikalisch auch den verlängerten Frühschoppen am nächsten Tag.
 

1996

Seit 1990 "liebäugelte" unsere Feuerwehr bereits mit einem neuen Fahrzeug. Sechs Jahre später war es dann soweit. Da das 22 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug nicht mehr zu reparaturfähig war, beschloss der Gemeinderat von Bodenwöhr die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Am 19. Mai 1996 wurde nach der Weihe durch H.H. Pfarrer Grimm das Fahrzeug mit neuer Pumpe durch 1. Bürgermeister  Walter Wallinger an die Feuerwehr Altenschwand mit dem 1. Kommandanten Franz Götz und 1. Vorstand Christoph Fritsch übergeben. Die Kosten beliefen sich auf 107.000,- DM.

 

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Tragkraftspritzenfahrzeug mit neuer Pumpe

 

2001

Am 19. Oktober 2001 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Festausschuss für das 125 jährige Gründungsfest 2003 gegründet. Zum 1. Festleiter wurde Johann Bollwein und zum 2. Festleiter wurde Peter Obermeier gewählt.

 

2002

In der Jahreshauptversammlung am 04. Januar 2002 wurde die neue Vereinssatzung beschlossen. Die neue Satzung war notwendig, weil die Beantragung der steuerlichen Gemeinnützigkeit beim Finanzamt diese überarbeitete Vereinssatzung voraussetzte. Die Gemeinnützigkeit wurde im selben Jahr durch das Finanzamt Cham bestätigt.

 

Die Idee sich ein Mehrzweckfahrzeug in Eigenleistung anzuschaffen entstand 1977 bei einer Feuerwehrhausbesichtigung. Nach dem der Feuerwehrhausbau abgeschlossen war und die anfallenden Kosten für den Verein und der Gemeinde Bodenwöhr geklärt waren, bemühte man sich um ein günstiges Fahrzeug. 2002 konnte "Dank guter Beziehungen" ein Bus "Mercedes-Sprinter" von der BMW AG angekauft werden. Das Fahrzeug wurde durch die sachkundigen Mitglieder zerlegt und in liebevoller Arbeit (ca. 300 Std.) wieder zusammen gebaut. Am 01. Mai 2003 konnte der 1. Vorstand Peter Obermeier bei der Fahrzeugweihe durch H.H. Pfarrer Grimm das MZF (Mehrzweckfahrzeuges) an den 1. Kommandanten Franz Götz und 1. Bürgermeister Albert Bauer und übergeben werden. Die Kosten von ca. 12.000,- Euro für die feuerwehrtechnische Ausstattung hat die Feuerwehr Altenschwand übernommen.

 

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Mehrzweckfahrzeug

 

2003

Am Freitag 25. April 2003 begann der offizielle Teil des Jubeljahres. Das Schirmherrenbitten stand auf dem Programm (» Bilder). Für dieses Amt war 1. Bürgermeister Albert Bauer auserkoren worden. So machte sich der Festausschuss mit der Festmutter Ulrike Götz und ihren Festdamen auf den Weg, um ihre Bitte vorzutragen. Nach der Ankunft in Windmais formierte man sich zu einem kleinen Festzug mit der Fahne voran und dem Lottner Schorsch mit seiner Ziehharmonika als musikalische Begleitung. Beim Haus des Bürgermeisters angekommen, trug Festleiter Hans Bollwein sein Anliegen in Versform vor und er bekam die Zusage von Herrn Albert Bauer, die Aufgabe zu übernehmen. Zusammen mit den Ehrenschirmherren Götz Johann, Götz Franz und Fritsch Christoph ist es nun seine Aufgabe, das 125-jährige Gründungsfest zu beschirmen. Nach der Pflicht begann dann die Kür im Stadel von Bürgermeister Bauer. Bei einer Brotzeit mit Freibier stimmte man sich auf das kommende Fest ein.

 

Als wichtige Aufgabe der Festvorbereitung stand am 10. Mai 2003 das Patenbitten bei der Nachbarwehr in Neuenschwand auf dem Terminkalender (» Bilder). Nach dem Treffen bei unserem Feuerwehrhaus zog eine starke Abordnung, bestehend aus unserem Feuerwehrmitgliedern, dem Schirmherren Albert Bauer und den drei Ehrenschirmherren Götz Johann, Götz Franz, Christoph Fritsch, unserer Ehrenfahnenmutter Elisabeth Götz, den örtlichen Gemeinderäten und dem Brauereichef Rasl unter den Klängen der Pfreimder Stadtkapelle zur Festmutter Ulrike Götz. Hier holte sich der Festleiter Hans Bollwein die offizielle Zusage der Festmutter ein, das Amt zu übernehmen. (Die Bereitschaft dafür hatte sie schon zu einem früheren Zeitpunkt erklärt). Nach einem kleine Umtrunk und einem Ständchen der Musiker marschierte man an der Spitze mit der Festmutter und den Festmutter nach Neuenschwand. Am Ortseingang wurde man schon von der Patenwehr Neunschwand empfangen. Der Festleiter bat die Neuenschwandner: Sagt ja, schlagt ein, ihr werdet es nicht bereu`n. Hubert Bauer, 1. Vorstand der Feuerwehr Neuenschwand. meinte, mann wolle die Bitte nicht verwehren. Versüßt wurde die Zusage mit einer Brotzeit und einem Fass Bier, die auf einem festlich geschmückten Leiterwagen mitgebracht wurden. Nachdem das trennende Band gemeinsam durchschnitten war, zog man  zusammen zum Feuerwehrgerätehaus, wo das Festzelt aufgebaut war. Hier warteten auf die altenschwandner Führungsmannschaft noch ein paar besondere Aufgaben, bevor die Patenschaft besiegelt war. Das obligatorische Knien auf einem Holzscheit, das gemeinsame Kuppeln von Saugschläuchen und das Füllen eines Eimers auf einer Wippe mit einer Kübelspritze stellten keine Hindernisse dar. Nachdem die Aufgaben zu Zufriedenheit aller gelöst waren, widmete man sich dem üppigen Leberkäs und dem vielen Freibier. Einig war man sich darin, dass es ein schönes Fest werden wird, wenn die Generalprobe schon so gut über die Bühne ging. Sicher wird die erneute Patenschaft zwischen den Wehren auch das Zusammengehörigkeitsgefühl beider Ortschaften weiter stärken.

 

Von. 4. bis 8. August 2003 wurde in Altenschwand das 125-jährige Gründungsfest unserer Feuerwehr gefeiert (» Bilder). Nachdem am Freitag unserer Jubelverein mit dem Patenverein Feuerwehr Neuenschwand, den Schirmherren Albert Bauer, die 3 Ehrenschirmherren Johann Götz sen., Christoph Fritsch sen. und Franz Götz sen. und den Ortsvereinen in einem Festumzug die Festmutter Ulrike Götz mit ihre Festdamen abholten und zum Festzelt zogen, wurde mit der Kapelle "Sepp Mattschweiger und seinem Quintett Juchee" der Festabend gefeiert. Am Samstag wurde mit einem gemeinsamen Umzug zum Gedenkstein gezogen und den Toten und gefallenen Kameraden gedacht. Die verstorbenen Kameraden der letzten 25 Jahre wurden verlesen und für Kameraden eine Rose am Gedenkstein abgelegt. Der Samstag Abend wurde das Festzelt durch die Neukirchner Blasmusik angeheizt und mit der Tanzgruppe "Samba do Brasil" die Brasilianische Nacht zum Höhepunkt gebracht. Am Sonntag Morgen um 6:00 Uhr wurde Altenschwand, Warmersdorf und Meldau durch den Weckruf der Pfreimder Stadtkapelle auf den Fest eingestimmt. Der Vormittag war durch den Kirchenzug und den feierlichen Gottesdienst von H.H. Pfarrer Grimm bestimmt. Am Nachmittag zog ein Festzug mit Ehrengästen aus Politik, Feuerwehr und Kirche mit mehreren Kapellen und 92 Vereinen durch Altenschwand. Die Showband "Stiefelziacha" brachte einen zünftigen Ausklang eines großen Festtages. Am Montag wurde durch die aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Starkapelle "Jetzendorfer Hinterhofmusikanten" noch ein krönender Abschluss gefunden.

 

2009

Am 22. September 2009 wurde unsere Feuerwehr Mitglied an der Interessengemeinschaft "1000 Jahre Schwand". Hierzu wurde an diesem Tag die erarbeitete Satzung unterschrieben. Die Interessengemeinschaft hat den Zweck, die Festlichkeiten und Aktionen anlässlich des Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Schwand vor 1000 Jahren zu organisieren und somit die Pflege der Heimatgeschichte in Alten- und Neuenschwand zu fördern.

 

2010

Am 29.01.2010 geht unsere Feuerwehr mit einer eigenen Homepage ins Internet.

Nächste Termine

Aktuelle Neuigkeiten

  • Totengedenken12.11.2017: 41. Totengedenken in Altenschwand » mehr
  • Jugendleistungsabzeich...07.10.2017: Abnahme bay. Jugendleistungsabzeichen » mehr
  • Herbstfest01.10.2017: Traditionelles Herbstfest » mehr

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